Redundant Array of Independent (war: Inexpensive) Disks

Glossar

Varianten

Alternative: SPAN

Alternative: JBOD

Ausserdem: LVM

RAID 0

RAID 1

RAID 5

RAID 6

RAID10

RAIDn

Lesegeschwindigkeit = n × Lesegeschwindigkeit der Einzelplatte Schreibgeschwindigkeit = (n − m) × Schreibgeschwindigkeit der Einzelplatte Kapazität = (n − m) × Kapazität der Einzelplatte

Alternative: NRAID

Plattenverbund ohne Raid: LVM! unterschiedliche Platten verwendbar

mehr Speicher als bei RAID 0 (nicht laenger die Kapazitaet der kleinsten Plodde fuer alle Disks) keine Redundanz Kapazitätsgewinn ohne Leistungsgewinn single point of failure: 1 Platte faellt aus, Gruppe faellt weg!

 Manchmal fährt man besser, wenn man häufiger Backups macht und/oder
 ein Ersatzsystem bereitstellt und die Daten regelmäßig spiegelt.

FAZIT

 In der Praxis hat das schlechtere Worst-case-Verhalten und die 
 zeitintensive Parityberechnung von RAID 5 merklich negative Einflüsse 
 nur dann, wenn viele, schnelle und kleine Schreibzugriffe erfolgen. Bei 
 Zugriffen als Fileserver überwiegen dann die Vorteile von RAID 5 der 
 höheren Lesegeschwindigkeit und günstigeren Kosten pro Kapazität. Bei 
 performanceorientierten Datenbanksystemen wird jedoch RAID 1 
 beziehungsweise 10 empfohlen da hier keine Paritätsberechnung 
 stattfindet und die Blockgröße nicht relevant ist. Bei neueren 
 Festplatten, deren atomare Blockgröße oft 4.096 Byte beträgt, gewinnt 
 die schlechtere Worst-Case-Effizienz weiter an Bedeutung. Für alle 
 performanceorientierten Systeme mit Schutz vor Datenverlust bei 
 Plattenausfall gilt der deutlich erhöhte Kostenfaktor. Für den sicheren 
 Betrieb wird ein hochwertiger Hardware-RAID-Controller mit 
 entsprechender Hardware-Cacheabsicherung (BBU) benötigt. Dafür erhält 
 man ein deutlich sichereres und schnelleres System. Viele Hersteller 
 von Datenbanksystemen empfehlen für ihre Systeme RAID 1 oder 10, 
 zumindest für die schreibintensiven Log-Dateien.